„Inklusion ist kein Sparmodell“
Werkstatträte der GWW auf der Kundgebung zum 5. Mai
Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, setzten sich Werkstatträte aus der GWW für ihr Recht auf Teilhabe und gegen Kürzungen in der Eingliederungshilfe ein. Sie nahmen an einer Kundgebung unter dem Motto „Inklusion ist kein Sparmodell“ in Stuttgart teil.
Gelder in der Eingliederungshilfe zu kürzen, wie es öffentlich diskutiert wird, würde deutliche Einschränkungen bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung bedeuten. Um dagegen zu protestieren, lud die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch zu einer Kundgebung unter dem Motto „Inklusion ist kein Sparmodell“ am 5. Mai auf dem Stuttgarter Kronprinzplatz ein. Mit dem Motto machten die Teilnehmenden der Kundgebung deutlich: Inklusion ist ein Menschenrecht. Kürzungen in der Eingliederungshilfe würden dieses Menschenrecht beschränken.
Auch den Werkstatträten aus der GWW war der Protest gegen die möglichen Kürzungen wichtig. Mit Plakaten und selbst gestalteten Fähnchen machten sie sich auf der Kundgebung stark für Inklusion und für ihr Recht auf Teilhabe. Nicht einmal der Dauerregen konnte sie davon abhalten!